Program von Ostern bis Juli 2017


Veranstaltungen Ostern bis Juli 2017

O H N E V O R K E N N T N I S S E
Fr, 28.4., 20 Uhr / Sa, 29.4., 9.30 Uhr
Eurythmie
Tanja Baumgartner (Vortrag und Seminar)
Eckart Grundmann (Vortrag)

Freitag, 20 Uhr, Vortrag
Von der Forschung in die Praxis
Tanja Baumgartner, Eckart Grundmann
Resultate aus der Eurythmieforschung an Pflanzen und
Wasser und ihre praktische Umsetzung in verschiedenen
Lebensbereichen
• Samstag, 9.30–18 Uhr, Seminar (mit Pausen)
Eurythmie hier und jetzt
Tanja Baumgartner
Mit kleinen eurythmischen Übungen kann man sich im
Alltag selbst helfen: Energie sammeln für den Tag, beschwingt
Aufgaben ergreifen, Freude haben statt genervt
sein, zu sich selbst kommen ...
In dem Seminar werden wir Übungen mit und ohne Gegenstände
wie Bälle, Tücher und Holzstöcke durchführen,
welche wir in Alltagssituationen anwenden können und
die belebend und aufbauend wirken. So wird die Eurythmie
zur alltäglichen „Hausapotheke“, die man überall dabei hat.
• Gesamtkarte: 42 €, erm. 30 €, Mitglieder 34 € (4 Coupons)
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O H N E V O R K E N N T N I S S E
Dienstag, 2.5., 18 und 20 Uhr
Sigmund Rascher und Karl König
Zwei Vorträge von Prof. Dr. Peter Selg

• 18 Uhr: Sigmund Rascher (1909–1945)
Pause mit Imbiss
• 20 Uhr: Der Weg Karl Königs (1902–1966)
Die Ärzte Sigmund Rascher und Karl König hatten beide
eine innere Verbindung zur Anthroposophie; ihre Wege in
der Zeit des deutschen Nationalsozialismus aber könnten
nicht gegenteiliger sein. Rascher unternahm tödliche Experimente
an wehrlosen Kriegsgefangenen in Dachau und
ging in die NS- Geschichtsschreibung neben Josef Mengele
als Prototyp des brutalen Medizin-Verbrechers ein.

Karl König dagegen baute in der Zeit der Verfolgung und
Vernichtung die Camphill-Gemeinschaft auf, deren heil -
pädagogisches und therapeutisches Wirken weltweit Anerkennung
fand. Peter Selg berichtet in zwei Vorträgen
über den gegenwärtigen Kenntnisstand zu beiden Lebenswegen,
über Handlungsmotivationen und Zielsetzungen.
• Freier Eintritt, Spenden erbeten
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I M  H A U S  D E R  G E S E L L S C H A F T
Samstag, 6.5., 20 bis 1 Uhr
Die lange Nacht der Musik*
Ändert eure Stimmung
* In Zusammenarbeit mit der Münchner Kultur GmbH

Klangaktionen - Kompositionen - Eurythmie mit neuem
Tonsystem im Kontext Rudolf Steiners und heute.
• 20–24 Uhr: Stündlich wechselndes Programm
mit verschiedenen Instrumenten, Kennenlernen von
Sonnen-, Monden- und anderen Skalen. Auf Wunsch
Klangaktionen zum Mitmachen.
• 24 Uhr: Mitternachts-Eurythmie in Planetenskalen
mit harmonisierender Wirkung zum Mitmachen oder
Zuschauen.
Mitwirkende: Gregers Brinch (London), Christian Ginat
(Dornach), Gotthard Killian (Arlesheim), Joachim Pfeffinger
(Basel), Knut Rennert (Leipzig), Bevis Stevens (Überlingen),
Kazuhiko Yoshida, Reinhard Penzel, Emi Yoshida.
Ende 1 Uhr.
Das Ticket zu 15 € (in Form eines nicht übertragbaren
Bändchens) für die lange Nacht der Musik wird ab Mitte
April im Sekretariat erhältlich sein. Es berechtigt zum
Eintritt in alle Veranstaltungen und zur Benutzung der
Shuttlebusse. Bitte beachten: Nur wenn Sie das Bändchen
bei uns kaufen, bekommen wir den Anteil von 3,50 € vom
Gesamteintritt.
• Änderungen vorbehalten
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F Ü R  M I T G L I E D E R  U N D  F R E U N D E
Freitag,12.5. bis Samstag, 13.5.
Mitgliedertag
Das Wirken der Wirklichkeit

Wir sehen uns heute zunehmend vor die Frage nach der
Wirklichkeit gestellt. Ausgehend von einem Rilke-Text
wollen wir uns am Mitgliedertag dieser Frage nähern.
Dem Thema entsprechend soll dabei das „wirkliche“ Tun,
der übende Umgang im Vordergrund stehen. Gemeinsam
und in Arbeitsgruppen wollen wir Möglichkeiten abtasten,
wie Wirklichkeit entstehen kann. Ziel ist es nicht, nach
Antworten zu suchen, sondern sich gemeinsam auf einen
Weg zu begeben, auf dem uns Momente der Wirklichkeit
begegnen können.
Der Vorbereitungskreis: Felix Abend, Sandra Melchior,
Christina Westermeier, Emi Yoshida, Florian Zebhauser
Texte zur Vorbereitung:
(Zum Rilke-Text) Hans-Christian Zehnter „Realisieren“.
Zeitschrift „die Drei“ 2/2016 (erhältlich im Sekretariat)
Rudolf Steiner GA1, Kapitel 18, Goethes Weltanschauung
in seinen „Sprüchen in Prosa“.
Freitag, 12.5.
• 17.30 Uhr Begrüßung
Einführung in die Thematik (Text und elementare
Übung), Kurze Vorstellung der Arbeitsgruppen
• 18.20 Uhr Abendpause mit kleinem Imbiss
• 18.50 Uhr Humoreske „Die unmögliche Tatsache“
von Christian Morgenstern (Felix Abend, Eurythmie;
Aiga Matthes, Sprache)
• 19 Uhr Arbeitsgruppen bis 20.20 Uhr
Gruppe 1: Wahrnehmung und Wirklichkeit
Christina Westermeier, Florian Zebhauser
Gruppe 2: Wirklichkeit erschaffen Bewegung
und Kalligraphie, Beate Meuth, Emi Yoshida
Gruppe 3: Wirklichkeit der Musik am eigenen
Leib entdecken, Kazuhiko Yoshida, Felix Abend
Gruppe 4: Wirklichkeit in der Begegnung,
Sandra Melchior
• 20.30 Uhr Musikalischer Beitrag, Kazuhiko Yoshida
• 20.40 Uhr Gedenken an Verstorbene
Ca. 21 Uhr Ende

Samstag, 13.5.
• 9.30 Uhr Begrüßung im Saal
Musik und Austausch
• 9.50 Uhr Arbeitsgruppen (Fortsetzung)
• 11 Uhr Pause mit kleinem Imbiss
• 11.30 Uhr Plenum, Übungen in Kleingruppen zum
Thema „Zwischenmenschliche Begegnung“
• 12.15 Uhr Demonstration (Sandra Melchior)
• 12.30–15 Uhr Mittagessen und Mittagspause
• 15 Uhr Regularien ((Mitgliedskarte bitte mitbringen)
• Ca. 18.15 Uhr Pause mit Imbiss
• 19 Uhr Tagungsthema
Weiterentwicklung der Fragen und Inhalte
• Künstlerischer Abschluss
Ca. 20.30 Uhr Ende
Was wir an den Dingen beobachten, das ist nur ein Teil der
Dinge. Was in unserem Geist emporquillt, wenn er sich den
Dingen gegenüberstellt, das ist der andere Teil. Dieselben
Dinge sind es, die von außen zu uns sprechen, und die in
uns sprechen. Erst wenn wir die Sprache der Außenwelt
mit der unseres Innern zusammenhalten, haben wir die
volle Wirklichkeit. Rudolf Steiner (aus GA 1, Kap.18)
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Mittwoch, 17.5., 20 Uhr; Vortrag
Temperament und Ernährung- nicht jede(r) braucht das Gleiche
Dr. Petra Kühne, Bad Vilbel
Veranstaltung gemeinsam mit dem Förderkreis für Umweltgesundung

Warum knabbert der eine so gern Möhren, während ein
anderer nur weichgekochtes Gemüse in der Suppe akzeptiert?
Die persönlichen Vorlieben beim Essen basieren teilweise
auf Unterschieden der Temperamente. Es gibt vier
Grundtemperamente, die auf die traditionelle europäische
Gesundheitslehre zurückzuführen sind. Sie sind heute in
moderner Form von der Anthroposophischen Ernährung
wieder aufgegriffen worden. Im Vortrag werden die Temperamente
der Kinder und ihr Bezug zur Ernährung mit
vielen Beispielen dargestellt.
Dr. sc. agr. Petra Kühne, verh., 3 erwachsene Söhne,
Ernährungswissenschaftlerin, Leiterin des Arbeitskreises
für Ernährungsforschung e.V. in Bad Vilbel, Redakteurin
der Zeitschrift „Ernährungsrundbrief“, über 30 Jahre
Vortrags- und Kurstätigkeit, Buchveröffentlichungen.
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O H N E V O R K E N N T N I S S E
Freitag, 19.5., 20 Uhr
Virtuelle Bilder oder Imaginationen?- vom Kampf um die Verbindung zum Geist
Vortrag von Johannes Greiner

In den Menschen lebt heute eine starke Sehnsucht nach
Bildern. Wir leben längst in anderen Wirklichkeiten als
den Physisch-Sichtbaren. Wir haben als Menschheit die
Schwelle überschritten zu einer Welt, die durch übersinn -
liche und untersinnliche Kräfte und Wesen beeinflusst
wird. Um uns in dieser neuen Wirklichkeit zurechtfinden
zu können, benötigen wir neue Erkenntnisfähigkeiten:
Imagination, Inspiration und Intuition. Dem Bedürfnis
nach wahren und aussagekräftigen Bildern und Imaginationen
begegnet die Medienwelt mit einer inflationären
Bilderflut, die unseren Bildhunger stillt. Durch diese
vielen passiv aufgenommenen Bilder verlieren wir aber
die Fähigkeit und die Lust, Imaginationen aktiv hervorzubringen.
Wie können wir diesbezüglich Schädliches besser
erkennen und Ausgleichendes finden und fördern?

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E U R Y T H M I E F E S T I V A L Mai 2017
Die Kunst der Eurythmie und die schöpferische Kraft der Bilder
Künstlerische Leitung : Gioia Falk

Waldorfprojekte Bildung, Kultur, Begegnung e. V. und
Anthroposophische Gesellschaft, Arbeitszentrum München
Eurythmie ist wie wohl kaum eine andere Kunstform der
Gegenwart dafür prädestiniert, die Schönheit, Expressi vi -
tät und immense Wirkung von seelischen Bildern zum
Ausdruck zu bringen. Gerade in der heutigen Zeit bedarf
es eines Gegenpols zur riesigen Bilder- und Informationsflut,
der man sich kaum entziehen kann. Die massive
Belastung der Sinne von außen kann durch künstlerisch
geformte, innere Bilder ausgeglichen werden. Im eurythmischen
Prozess üben Kinder, Jugendliche und Erwachsene,
der drohenden inneren Ver armung entgegen -
zuwirken.
Das viertägige Eurythmie-Festival 2017 möchte Künstler,
Pädagogen und Therapeuten mit Laien und Oberstufen -
schülern zusammenbringen. Gemeinsam soll die Bedeutung
von Bildern erfahren und reflektiert werden. Das
Programm umfasst Vorträge, Eurythmieaufführungen
und Demonstrationen, dazu Kurse und Workshops aus
den Bereichen Medizin, Pädagogik, Plastizieren, Bildhauerei,
Sprachgestaltung, Theaterarbeit, Musik, Eurythmie
und Heileurythmie. Dadurch bietet das Festival Therapeuten
und Pädagogen vielfältige Möglichkeiten zur Vertiefung
und praktischen Weiterbildung. Aber auch Einsteiger sind
herzlich willkommen, die Kunst der Eurythmie in all ihren
Facetten kennenzulernen.
Mitwirkende sind u.a.: Florian Osswald,
Dr. med. Michaela Glöckler, Dr. Christiane Haid,
Prof. Dr. Edwin Hübner, Till von Grotthuss, Gioia Falk,
Margarete Solstad, Stefan Panizza, Beatus Pletzer,
Sabina Zweiniger, Johannes Gundlach, Katharina Gleser,
Sebastian von Tschammer, Simone Wanzek-Weber,
Else-Klink-Ensemble (Stuttgart), Goetheanum Eurythmie-
Bühne (Dornach/CH), Orval Ensemble (Hamburg)
• Künstlerische Leitung des Eurythmie-Festivals 2017:Gioia Falk
• Veranstaltungsort:Rudolf-Steiner-Schule Ismaning, Dorfstr. 77, 85737 Ismaning
• Termine:
Mittwoch, 24.5.2017 (18–22 Uhr):Eröffnung (Gioia Falk / Florian Osswald);
Eurythmieaufführung Else-Klink-Ensemble Stuttgart
Donnerstag bis Samstag, 25.–27.5.2917 (jeweils 9–22 Uhr):
Vorträge – Demonstrationen – Aufführungen – Workshops – Kurse
• Weitere Informationen und das ausführliche Programm:
www.eurythmie-festival.de
• Kontakt: info@eurythmie-festival.de
Mobil: 0171/973 37 18
• Kartenvorverkauf auch im Sekretariat der Anthroposophischen Gesellschaft
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M I T G L I E D E R  U N D  F R E U N D E
Dienstag, 30.5., 18–19.30 Uhr
München – Russland
Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser

Treffen im Rahmen unserer Partnerschaft
München – Russland: Es wird von der Tagung in
St. Petersburg und von der Delegiertentagung in Moskau
berichtet. Was sind unsere nächsten Vorhaben?
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O H N E V O R K E N N T N I S S E
Freitag 2.6., 19–21 Uhr
Elemente des anthroposophischen Schulungsweges
Mit Felix Abend, Karl Lierl, Gisela Weller-Widmann, Astrid Wunderlich,
Emi Yoshida, Florian Zebhauser

„Es schlummern in jedem Menschen Fähigkeiten, durch
die er sich Erkenntnisse über höhere Welten erwerben
kann.“ Rudolf Steiner
Alle, die sich für den anthroposophischen Schulungsweg
interessieren, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
6. Abend: „Wie erlangt man Erkenntnisse
der höheren Welten?“
Was meint Rudolf Steiner, wenn er vom „Leben der Seele
in Gedanken“ spricht? Was sind die „Wege“, deren „Richtung…
mit unauslöschbaren, ewigen Buchstaben vorgezeichnet“
sind? Von welcher „Kraft“ spricht Rudolf Steiner,
die man „zu seiner Tagesaufgabe erhält"? Vergleiche mit
Textstellen aus dem Johannesevangelium, der Theosophie
und den Mysteriendramen sollen den Weg, wie er in „Wie
erlangt man Erkenntnisse der höheren Welten?“ beschrieben
wird, näher beleuchten. Die Motive, wie sie unter
„Bedingungen“ und „Innere Ruhe“ beschrieben werden,
sollen geübt und entstehende Fragen besprochen werden.
• Pro Kursabend für Mitglieder 10 € (1 Coupon)
Für Nichtmitglieder 12 € (keine Coupons)
Ermäßigt: 7 €
Der nächste Termin ist der 17.11.2017:
Zum Umgang mit den Verstorbenen in der eigenen Seele;
Florian Zebhauser
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V O R K E N N T N I S S E  E RWÜ N S C H T
Mittwoch, 21.6., 18 und 20 Uhr
Johanni-Imagination

• 18 bis ca. 19.30 Uhr
„Leuchtend intelligente Sommerwolken, leuchtendes Weben,
lichterglänzende Intelligenz, sich ausbreitendes Sonnenlicht,
kosmisches Gold“, so beschreibt Rudolf Steiner
das, was wir zu Johanni empfinden können, wenn wir den
Blick in die Höhe richten. „ Es müsste der Mensch wenn er
hinaufschaut, das weltenwebende Gold erblicken …“
Nachdem wir in den letzten Jahren den Blick in die Tiefe
gerichtet, und uns auch schon mit den Substanzen Silber
und Gold beschäftigt haben, wollen wir uns diesmal in
dem Versuch üben, dieses kosmische Gold wahrzunehmen.
• Wir treffen uns diesmal etwas früher, schon um 18 Uhr,
direkt am Eingang des Englischen Gartens, an der Bus -
haltestelle Thiemestraße, Bus Nr. 54. Wenn es regnet,
werden wir zwischen unseren Regenschirmen durch die
Wolken hindurchschauen. Vielleicht werden ein paar
Klappstühle zur Verfügung stehen.
Gespräch: Beate Meuth, Erika Leiste, Astrid Wunderlich,
Florian Zebhauser
• 20 Uhr
Lesung der Johanni-Imagination durch Bodo Bühling
• Eintritt frei
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O H N E V O R K E N N T N I S S E
Freitag, 23.6. und Samstag, 24.6.
Die Geisteswelt von Zarathustra und Mani heute
Dr. Markus Osterrieder und Christine Gruwez

Freitag, 18 und 20 Uhr, Samstag 9.30 Uhr und 11.30 Uhr

Die Geisteswelt von Zarathustra und Mani heute 

Dr. Markus Osterrieder, Zwei Vorträge

Zarathustra bei den Slaven
Die altiranische Spiritualität und ihre Bedeutung für die kulturelle Zukunft der slavischen Völker (insbesondere Russen und Ukrainer).
Schon in der Prähistorie wurde die urslavische Kultur stark von einem iranischen Einfluß geprägt, der sich vor allem im spirituellen Vokabular niederschlug. Der "Geist Zarathuštras" war seitdem in der slavischen Kulturwelt anwesend. Diesem Geist in seinen Verwandlungen soll durch die Zeiten nachgespürt werden.

Dr. Markus Osterrieder, Studium der Geschichte, Slavistik und Politikwissenschaft. Freier Dozent, Publizist und Vortragender zu Fragen des Kulturaustauschs und er Kulturvermittlung zwischen Ost und West.

Chistine Gruwez, Zwei Vorträge

Zukünftiger Manichäismus: Der manichäische Geistesströmung als lebendige Substanz

Rudolf Steiner hat –sei es mit viel Zurückhaltung – über einem zukünftigen Manichäismus gesprochen!

Damit kann selbstverständlich nicht eine Wiederholung des historischen Manichäismus gemeint sein. Aber, was in dem historischen Manichäismus als lebendige Substanz vorhanden war, wird aus diesem Leben eine neue Gestalt annehmen können Es geht also um ein weiter pflegen des Wesentlichen der ‚manichäische Geistesströmung’ wobei wir heute genau an dem Zeitpunkt angekommen sind, wo dieses Leben erneut erfahrbar wird aber noch keine Form bekommen hat, und auch noch nicht bekommen darf.

Christine Gruwez

Jahrgang 1942, Kortrijk, Belgien. Klassisches Gymnasium Kortrijk; BA: Altphilologie, Philosophie , Universität Leuven; Bakkalaureus Thomistische Philosophie, Universität Leuven; MA: Vergleichendes Studium der indoeuropäischen Sprachen, Iranistik, Universität Leuven; Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Historischer Atlas der Alexanderzüge, Universität Gent und Leuven. 1976-1986 Waldorflehrerin Oberstufe Antwerpen; 1986-1998 Dozentin an der ‘Vrije Volkshogeschool’, Antwerpen, Lehrerausbildung; Ab 2000, Publizistin, Seminare und Vorträge weltweit. Themen: Manichäismus, Interkultureller Dialog, Christentum und Islam, Zeitgeschehen.
 

Freitag, 18 Uhr, Christine Gruwez, 1. Vortrag

Pause mit Imbiss

Freitag, 20 Uhr, Markus Osterrieder, 1. Vortrag 1
 

Samstag, 9.30 Uhr, Christine Gruwez, 2. Vortrag

Pause mit Imbiss

Samstag, 11.30 Uhr, Markus Osterrieder, 2.Vortrag

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M I T G L I E D E R V E R A N S T A L T U N G
Montag, 26.6., 19–21 Uhr
Forum

Einladung an alle Mitglieder der Anthroposophischen
Gesellschaft, an einer Arbeitssitzung der Konferenz des
Arbeitszentrums München aktiv teilzunehmen.
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O H N E V O R K E N N T N I S S E
Donnerstag, 29.6., 19–21.30 Uhr
Wie der Klang die Welt gestaltet – Kymatik erleben
Vortrag und Experimente mit Michael Seeberger u nd Harald Hobelsberger,
Schule für Kymatik

Was bewegt, was gestaltet die Welt? Mit diesen Fragen
hat sich Hans Jenny, der Dornacher Arzt, Künstler, Forscher
und Begründer der Kymatik intensiv auseinandergesetzt.
Er bezog sich direkt auf Chladni, einen Zeitgenossen
Goethes, der als Erster Phänomene der sich im Tonfeld
ordnenden Stofflichkeit beschrieb und systematisch untersuchte.
In diesem Vortrag wollen wir mit Ihnen einen
Weg beschreiten, anhand zahl reicher Experimente, die
auch gemeinsam mit den Zuhörern durchgeführt werden:
Ausgehend von den Chladnischen Klangfiguren, dem Eidophone
der englischen Sängerin Margaret Watts Hughes
und Experimente nach Hans Jenny bis in die heutige Zeit.
• Für Mitglieder 20 € (2 Coupon),
Für Nichtmitglieder 24 € (keine Coupons)
Ermäßigt: 14 €
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Ohne Vorkenntnisse

Freitag, 30.6., 20 Uhr
Johanni-Feier
Zeuge des Wortes werden
Mitten in der heutigen Informationsflut beschreiben wir jeden Tag eine Seite unserer Biographie
auf der Erde. Johannes bezeugte das physisch gewordene Wort – 
Wie können wir heute ein
Zeuge des ätherisch wandelnden Wortes werden? Auch die zuhörenden und Zusehenden in dieser
Veranstaltung tragen Wesentliches bei. Sie bezeugen und erzeugen zugleich das Ereignis.
Mitwirkende:
Ansprache: Sivan Karnieli (Basel/Schweiz), Musik: Chor der Anthroposophischen Gesellschaft
(Leitung Kazuhiko Yoshida), Michaela Buchholz (Violine)
Eurythmie: Aleph-Ensemble (Emi Yoshida, Reinhard Penzel, Kazuhiko Yoshida) und
Eiki Maiya (Else-Klink-Ensemble Stuttgart)
Eintritt frei
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Ohne Vorkenntnisse

Samstag, 1.7., 9.30 bis 13 Uhr
Eurythmie-Seminar für Freunde der Eurythmie und Eurythmisten
Sivan Karnieli, Basel

Wer sich bewegt, kommt zu sich selbst
In diesem Seminar werden Grundübungen der Eurythmie im fühlenden Wahrnehmen der Bewegungen, Stellungen, Gebärden und Kräfte zum Klingen gebracht, so dass man sich durch diese Übungen als ein Instrument erleben lernt, in dem das eigene Wesen frei und immer freier hindurch sprechen, -tönen und -strömen kann. Gleichzeitig wird eine Methode erarbeitet, durch welche die vier Schichten der Wesensglieder gefühlt und belebt werden. Das Motto für dieses Eurythmieseminar könnte nach Jacques Lusseyran lauten:

„Bald wird es keinen Zollbreit unseres inneren Raumes mehr geben, der nicht jeden Tag niedergetrampelt wird. Die Liebe, ja selbst die Liebe....wird zum Schauspiel.

...All dies wäre ja nicht weiter schlimm, wenn die Menschen Maschinen wären. Aber es erweist sich, dass sie doch etwas anderes sind, denn sie besitzen ein Ich. Und dieses Ich hat eigene Gesetzmäßigkeiten. Um es mit anderen Worten auszudrücken:

Das Ich hat gewisse Wachstumsbedingungen. Es ernährt sich ausschließlich von den Bewegungen, die es selbst macht.“

Dozentin: Sivan Karnieli, geboren 1977 in Zürich, lebt in Basel. Eurythmistin in Pädagogik, als Dozentin für Eurythmie im Arbeitsleben und in künstlerischen Produktionen. Autorin von „Wer sich bewegt, kommt zu sich selbst. Eurythmie für jeden Tag“, sowie zu anderen Themen der Eurythmie, unter anderem zum christlichen Impuls in der Eurythmie.

Seminargebühr: Nichtmitglieder € 36,-/ Mitglieder € 30,- (3 Coupons)
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Freitag, 7., 14., 21.7., 19–20.30 Uhr
Gibt es eine wirkliche Wahrheit? Die dreifache Hinneigung der menschlichen
Seele zur geistigen Welt.

Textarbeit mit Aussprache am Vortrag von
Rudolf Steiner „Wie finde ich den Christus?“
Heute ist es bei der Vielzahl von Ansichten und Überzeugungen
oft schwer, herauszufinden was wirklich wahr ist.
Manche Menschen behaupten sogar, es gäbe gar keine
gültige Wahrheit, alles sei möglich. Eine wirklich wahre
Erkenntnis kann aber nur eine sein, die gespeist ist aus
dem Gebiete jenseits der Schwelle zur geistigen Welt.
Nur dort, wo die Wahrheit wohnt, ist sie auch unverhüllt
und ganz. In allen Bereichen des physischen Lebens jedoch
sind immer nur einzelne Aspekte zu sehen. Ein Bergsteiger
wird es selbstverständlich finden, andere Ausblicke auf
seiner Wanderung zu haben, wenn er den Aufstieg von
Osten oder wenn er ihn von Westen beginnt. Für alle

Wahrheitsbemühungen im irdischen Bereich muss selbstverständlich
das Gleiche gelten. Oben am Gipfel können
wir durch den gewonnen Überblick überhaupt erst beginnen,
von einer Ganzheit, einer Wahrheit, zu sprechen.
Auf dem Wege dorthin sind es Einzelheiten, die dieses
oder jenes zeigen. Auch im geistigen Streben ist es unsere
Verpflichtung, uns Rechenschaft zu geben von dem
Standpunkt, auf dem wir eine Erkenntnis gewonnen haben.
Mit dieser Veranstaltungsreihe wollen wir die Möglichkeit
anbieten, sich in einer zeitlich gerafften Form von drei auf -
einanderfolgenden Freitagen, mit dem Herein-Wirken der
geistigen Welt in die irdische Welt auseinanderzusetzen.
In unserer Zeit allgegenwärtiger Krisen und Bedrohungen
ist die individuelle Bemühung, den Weg zur Wahrheit zu
finden, ausgesprochen wertvoll und eine Stimmung der
Ernsthaftigkeit und Ruhe dazu hilfreich.
Wir werden den Vortrag „Wie finde ich den Christus?“
von Rudolf Steiner absatzweise gemeinsam lesen und
ausführlich darüber sprechen.
Und wir werden versuchen, die Aussagen von Rudolf
Steiner zu verstehen und für unser Leben fruchtbar zu
machen: „Darauf beruht nämlich dasjenige, was die den
menschenliebenden Göttern feindliche Wesenheiten
immer machen, dass sie dasjenige, was diese den Men -
schen guten geistigen Wesenheiten zu einer späteren
Zeit machen wollen, in einen früheren Zeitpunkt verlegen
wollen, wo die Menschheit noch nicht reif dazu ist.“
(Zitat aus dem behandelten Vortrag)
Wenn aktuelle Zeitgeschehnisse zur Sprache kommen,
bitten wir um Zurückhaltung. „Nicht dem persönlichen
Urteilen, sondern dem ruhigen Hinhorchen und Verarbeiten
verdanken wir alles.“ (Rudolf Steiner in den Bedingungen
zur Geheimschulung)
Alle, die sich für diese Arbeit interessieren, sind herzlich
willkommen.
Bitte Text des Vortrages vom 16.10.1918 „Wie finde ich
den Christus?“ mitbringen, abgedruckt in GA 182 oder
Tb 740, auch als Einzelausgabe erhältlich.
Verantwortlich: Gisela Weller-Widmann, Florian Zebhauser;
in Vorbereitung mit dem Kollegium
• Gesamtkarte 20 € (2 Coupons)
Für Nichtmitglieder 24 € (keine Coupons)
Ermäßigt: 14 €
Einzeleintritte wie bei Vorträgen
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Samstag, 8.7., 18 und 20 Uhr
Das dreifache Geheimnis der Sonne
Vom Geist der Planeten

Zwei Vorträge von Wolfgang Held

• 18 Uhr: Das dreifache Geheimnis der Sonne 17
Alles in der Welt erscheint in Gegensätzen, nur die Sonne
und das menschliche Ich sind einmalig. Wohl auch deshalb
wird die Sonne in allen Religionen und spirituellen Richtungen
als das höchste gefeiert.
Will man den Menschen begreifen, so lohnt es sich, die
Sonne besser zu vestehen. Im Vortrag geht es um die antike
Vorstellung von den drei Sonnen, um die drei großen
Sonnengesänge von Echnaton, Julian Apostata und Franz
von Assisi und wie sich diese geistige Anschauung der
Sonne in der modernen Astrophysik spiegelt.
Pause mit Imbiss

• 20 Uhr: Vom Geist der Planeten
Sie die dynamische Mitte zwischen Erde und Tierkreis,
sie sind die Seele des Kosmos. Ob in der Folge der
Wochentage, von beinahe allen Entwicklungsprozessen –
die Planeten sind Urbilder der Entwicklung.
Im Seminar reisen wir durch das Sonnensystem, um
von den Erscheinungen der Planeten zu einem inneren
Wesensbild zu gelangen. Wir beantworten die Frage,
warum im Urchristentum der Mond als Heimat der Engel
verstanden wurde, und warum Mars heute zu einem
Planet des Friedens wird.
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V O R K E N N T N I S S E  E R W Ü N S C H T
Samstag, 15.7., 20 Uhr
Individuelles Streben und spirituelle Gemeinschaftsbildung
– Über die Mysteriendramen Rudolf Steiners

Vortrag von Dr.Martina Maria Sam

Als Metamorphose von Goethes Märchen, dem er große
spirituelle Bedeutung zumaß, schuf Rudolf Steiner sein
erstes Mysteriendrama. Die zentralen Motive des Märchens
– das Wiederverbinden von irdischer und geistiger
Welt, das Vereinigen von vielen zur rechten Stunde u.a. -,
die auf für unsere Zeit wesentliche geistige Urbilder deuten,
sollten bei diesem Neugriff erhalten bleiben. Doch
erkannte Rudolf Steiner, dass er die „feinen Märchenbilde“
ins Dramatische übersetzen und statt typenhafter Märchenfiguren
Entwicklungen individueller Charaktere auf
dem Hintergrund von Reinkarnation und Karma gestalten
musste. Mit seinen Dramen wollte er die Gesetze für die
Bildung spiritueller Gemeinschaften durch individuell strebende
Menschen offenbaren und die Leser und Zuschauer
zu eigenem Schicksalsverstehen erwecken.
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O H N E V O R K E N N T N I S S E
Sonntag, 30.7.,11 Uhr
Rezitation mit Musik
Matinee mit Robert Schmidt und Thomas Teichmann und Christian Jüttendonk

Im Gespräch mit Rudolf Hagelstange (14.1.1912–5.8.1984)
Lyrik, Prosa und Biographisches eines beeindruckenden
Nachkriegsdichters, der 20 Jahre am Bodensee lebte.
Musikalische Begleitung: Christian Juettendonk,
Violoncello
• Eintritt: 12 €
Mitglieder 10 € (1 Coupon)
Ermäßigt: 7 €

Über das Titelzeichen der Zeitschrift „Das Goetheanum”

Zu kaufen bei uns:

Fogende Drucksachen können bei uns erworben werden.

Seelenkalender mit Bildern

NEU Anthroposophischer Seelenkalender mit Bildern von Reinold Pfeifer. Ein Aufstellkalender, Format A5, mit Meditationsbildern zu allen 52 Wochensprüchen. Künstlerisches Vermächnis von Reinold Pfeifer (1932–2009). Spiralgebunden mit Kartonrücken zum Aufstellen. 25 € zzgl. Versand
Alle Abbildungen sind hier zu betrachten.

Bestellungen nur per E-Mail oder schriftlich per Post mit Name, Adresse, Name und Anzahl der Publikationen.
Versand nach Eingang des Betrags. Telefonische Bestellungen können leider nicht angenommen werden. Wir bitten
um Verständnis.

Anthroposophie wird Kunst

Die Geburtsstunde der selbstständigen Anthroposophie: der Münchner Kongress 1907. Die umfassendeste Publikation über den Münchner Kongress. Über 430 Seiten, reich bebildert.
Die gedruckte Dokumentation zum Münchner Kongress "Anthroposophie wird Kunst" ist hier zum Preis von € 19,95 zu kaufen. / mehr >>>