Programm von September bis Dezember 2017

Veranstaltungen September bis Dezember 2017

Freies Forum*
Das Freie Forum ist gedacht für geisteswissenschaftliche Initiativen,
Vorträge, Kurse und andere Veranstaltungen, die nicht vom
Kollegium initiiert worden sind. Die Veranstaltungen, die im Rahmen
eines freien Geistesleben Raum in der Anthroposophischen
Gesellschaft erhalten, werden von den Veranstaltern inhaltlich
sowie finanziell selbst verantwortet.

Eintrittspreise: Wenn nichts anderes angegeben ist, beträgt der Eintritt
für eine Veranstaltung an der Abendkasse € 12,–, Mitglieder € 10,–
(1 Coupon) erm. € 7,– und die Veranstaltung findet in der
Anthroposophischen Gesellschaft, Leopoldstraße 46 a statt.

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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Fr/Sa, 13./14.10., Vier Beiträge
Grossbritannien und Europa
Veranstaltungsreihe – Europäische Perspektiven
Gibt es übergeordnete Ideen für unseren Kontinent?

Freitag, 18 Uhr, Dr. Markus Osterrieder
Großbritannien und Europa: Eine persönliche Betrachtung
Eine Hinführung in die vielfältigen Schicksale, welche die britische Insel mit dem europäischen Raum über die Jahrhunderte verbindet. Ein besonderes Augenmerk wird der komplizierten, wechselvollen Beziehung zwischen Großbritannien und Mitteleuropa geschenkt.
Pause mit Imbiss
• Freitag, 20 Uhr, Richard Ramsbotham
Schicksalsmomente in der Beziehung zwischen Grossbritannien und Europa:
eine Darbietung in Dichtung, Prosa und spiritueller Geschichte.

• Samstag, 9.30 bis 11 Uhr, Terry Boardman
Britische Visionen von Europa im Licht der Brexit-Entscheidung 2016
Grossbritannien hat ein Imperium verloren und noch keine Rolle gefunden (ehemaliger US Außenminister Dean Acheson). Das ist im Großen und Ganzen noch heute wahr,
nach dem Brexit. Die Briten bleiben in ihren Ansichten über „Europa“ und die EU gespalten und sind sich über den zukünftigen Kurs im Unklaren. Ein Schlüssel für viele, in Britannien wie auf dem Kontinent, scheint die Frage zu sein, ob die EU mit „Europa“ synonym ist oder nicht. Falls das nicht der Fall ist, was könnte für Europa und Grossbritannien ein alternativer Weg sein, speziell im Verhältnis zu
den USA und den östlichen Mächten Russland, Indien und China?
Pause mit Imbiss
• Samstag, 11.30 bis 13 Uhr, Andrew Wolpert
Was erwarten die Volksseelen heute von uns?
Die Geschichte Britanniens kann man in dem Verhältnis zu seinen Nachbarn, Verbindungen und Trennungen sehen, als Bühne des Kampfes zwischen den Kirchen, als die Insel, auf der eine Sprache mit Weltbestimmung geboren wurde.
Welche Möglichkeiten und Aufgaben für die Zukunft werden durch diesen besonderen Zusammenfluss von Bewusstsein, Pragmatismus und Materialismus ermöglicht, der Grossbritannien heute kennzeichnet?
Kurze Getränkepause
• Samstag, 13.15 bis 14.15 Uhr
Aussprache, Rückblick und Abschluss mit Dr. Markus Osterrieder
• Nächster Termin: 16./17.2.2018, Tschechien und Europa
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F R E I E S F O R U M *
Fr/Sa, 20./21.10.
„Soziale Dreigliederung“ erfahren und praktizieren
Karl-Dieter Bodack, München

• Freitag, 19.30 bis 21.30 Uhr, Vortrag,
• Samstag, 9.30 bis 12.30 Uhr, Besprechung von Fragen und Projekten,
Die „Dreigliederung des sozialen Organismus“, wie sie Rudolf Steiner als das bedeutendste Gestaltungsmittel für das soziale Leben erkannt hat, fand Eingang in wesentliche Elemente unseres „Grundgesetzes“. Nun erscheint es an der Zeit, „Dreigliederung“ mehr und mehr auch in Initiativen, Einrichtungen und Unternehmen zu praktizieren: Sie können zu besserer Zusammenarbeit, Konfliktvermeidung und zu höherer Effizienz führen.
Dazu sollen Erkenntnisgrundlagen betrachtet, die Wechselbeziehungen der Menschen zum aktuellen sozialen Geschehen aufgezeigt und Gestaltungswege zu praktischer Realisierungentwickelt werden. Beispiele von Arbeiten mit der „sozialen Dreigliederung“ aus der Deutschen Bundesbahn/DB AG und aus einer Waldorfschule zeigen gute Erfolge.
Am Samstag können Teilnehmer aktuelle Probleme aus ihren Arbeitsfeldern, eigene Projekte und Initiativen einbringen: Es soll dann im Gesprächsverlauf versucht werden, Entwicklungswege zu erfolgreicher Zusammenarbeit mit Hilfe der „Dreigliederung des sozialen Organismus“ aufzuzeigen.
Auskunft: Prof. Karl-Dieter Bodack, 08142 53477,
kdbodack@icloud.com
• Kostenbeitrag nach eigenem Ermessen.
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Samstag, 21.10., 20 Uhr, Vortrag
Zusammenfall der Gegensätze. Nicolaus Cusanus –

Beiträge zum Verstehen der Gegenwart
Constanza Kaliks, Leiterin der Jugendsektion am Goetheanum Vorstandsmitglied der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft
Nicolaus Cusanus entwickelt im 15. Jahrhundert eine Erkenntnissuche, die wie vorausblickend zu einer Sichtbarkeit der Herausforderungen der Gegenwart beiträgt. Sein Begriff des Zusammenfalles von Gegensätzen als Ausdruck des Göttlichen bietet eine Möglichkeit der Erkenntnis für das gegenwärtige Bewusstsein und für viele Fragen, in der es lebt.
Dr. Constanza Kaliks, geboren 1967 in Chile, aufgewachsen in Brasilien. Mathematikstudium in São Paulo, Besuch des Lehrerseminars am Goethanum. Neunzehn Jahr Mathematiklehrerin an der Oberstufe der Steiner Schule in São Paulo und Dozentin am Lehrerseminar. Doktor in Erziehungswissenschaften. Seit 2012 Leiterin der Jugendsektion am Goetheanum. Seit März 2015 Mitglied des Vorstandes der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft.
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Sa, 28.10., 10 Uhr, Thementag
Der Hüter der Schwelle
Gioia Falk, Generalsekretär in Anthroposophische Gesellschaft
Warum leben wir abgetrennt vom Übersinnlichen?
Das Übersinnliche umgibt uns ständig. Würden wir aufwachen
ohne Vorbereitung im Übersinnlichen, so wären
wir den Erfahrungen dieser Realität ausgeliefert. Es geht
in den letzten Jahrzehnten häufiger Menschen, die bedrängt
werden von inneren Eindrücken, die sie zu überwältigen
drohen; Krankheiten der Seele können die Folge
sein. Durch den Schutz hoher Mächte, werden wir fähig,
unser eigenes Seelenleben in Freiheit zu entwickeln. Bevor
wir eintauchen in das Meer des Geistigen, müssen wir
fähig sein, uns im Inneren zu halten. Der Hüter der
Schwelle schützt uns noch davor, uns zu früh zu verlieren.
Die Menschheit geht heute aber unbewusst über die
Schwelle; es betrifft jeden von uns. Abgründe, auch die
eigenen, tauchen auf. Diese Zukunft, die heute bereits
Realität ist, wird in den Mysteriendramen Rudolf Steiners
konkret angesprochen.
– Schilderungen von Rudolf Steiner, künstlerische Beiträge,
Workshop unter dem Aspekt: Biografie, Zeitgeschehen, Schulung
• 10–11.15 Uhr, Einführung, künstlerische Demonstration
• 11.45 bis 13 Uhr, Einführung, Workshop, Gespräch
Mittagessen im Hause
• 14.30 bis 15.30 Uhr, Einführung, Workshop, Gespräch
• 16 bis 17 Uhr, Künstlerische Darbietungen aus den Mysteriendramen u.a.
• Gesamtkarte ohne Mittagessen: Für Mitglieder € 35
(4 Coupons), Für Nichtmitglieder € 40, Ermäßigt € 28 inkl. Pausenverpflegung.
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O H N E V O R K E N N T N I S S E
Donnerstag 2.11., 19 Uhr
Die Arbeitsgemeinschaft „Soziale Frage“ stellt sich vor

24 Jahre offene Arbeitsgemeinschaft „Soziale Frage“ – Beiträge aus unserer Arbeit.
Wir laden alle Interessierten herzlich ein, mit uns dieses Jubiläum zu feiern und an den Früchten unserer Arbeit teilzuhaben. Vorgestellt werden in kurzen Beiträgen Kernpunkte aus unserem Suchen und Forschen. Freier Austausch.
• Kein Eintritt
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O H N E V O R K E N N T N I S S E
Freitag, 10.11., 20 Uhr
Wer war Marie Steiner-von Sivers? „Où trouver la vérité“

Eine künstlerische Dokumentation über ihren Lebensgang an der Seite Rudolf Steiners
Sprecherinnen: Ursula Ostermai, Dornach und Gabriela Götz-Cieslinski, Kassel. Konzept und Idee: Ursula Ostermai
Marie von Sivers zerriss ihr Tagebuch, als sie 33-jährig von Petersburg nach Berlin ging, nur das letzte Blatt nahm sie mit, auf dem stand: „Où trouver la vérité“. Ihrer Suche nach der Wahrheit stellte sich damals alles Herkömmliche ihrer Zeit entgegen. Der Weg führte sie zu Rudolf Steiner in Berlin, und es begannen 1902 die 23 Jahre als Begleiterin, Mitarbeiterin und Vertraute Rudolf Steiners, mit denen die Dokumentation sich befasst. Wer war Marie Steiner als Persönlichkeit, als Individualität? Wie kann man sich heute in Beziehung zu ihr setzen – zu ihrem Wesen, ihren Fähigkeiten und Begabungen, zu ihrem eigenständigen Schaffen als Künstlerin, zu ihrer schicksalsgemässen Aufgabe? Jenseits von Verehrung und Ablehnung will die Dokumentation einen Beitrag hierzu leisten. Weitere Informationen zu diesem Programm können Sie
auf unsere Website entnehmen: www.wer-war-mariesteiner.ch
• Für Mitglieder 20,-€ (2 Coupon), Nichtmitglieder € 24 (keine Coupons), ermäßigt € 14
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Freitag 17.11., 19–21 Uhr
Elemente des anthroposophischen Schulungsweges
Mit Felix Abend, Karl Lierl, Gisela Weller-Widmann, Astrid Wunderlich, Emi Yoshida, Florian Zebhauser

Alle, die sich für den anthroposophischen Schulungsweg interessieren, sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
6. Abend: Zum Umgang mit den Verstorbenen und zur Begleitung der Verstorbenen in der eigenen Seele
Florian Zebhauser
Ein Mensch ist über die Todesschwelle gegangen, der mir sehr lieb war, den ich besonders bewundert und geschätzt habe oder dem ich in anderer Weise sehr verbunden bin. Wie halte ich die Erinnerung lebendig? Wie kann ich ihm helfen, der nun in anderer Weise jenseits der Schwelle weiterlebt? Was teilt uns dazu Rudolf Steiner mit? Welche eigenen Erfahrungen liegen vor? Gibt es Gebete und Mantren, die besonders hilfreich sind? An diesem Abend werden diese Fragen bewegt werden. Konzentrationsübungen und Meditationen sollen vorgestellt und teilweise auch exemplarisch erübt werden. Es wird ausreichend Zeit sein für Nachfragen und Austausch.
Zu Beginn des Abends erinnert Emi Yoshida an die letzte Veranstaltung dieser Reihe (5. Abend, Friedensmeditation, im Februar 2017)
• Pro Kursabend für Mitglieder € 10 (1 Coupon)
Für Nichtmitglieder € 12 (keine Coupons), ermäßigt € 7

nächster Termin: 26.1.2018
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F R E I E S F O R U M *
Sonntag, 19.11.17, 11-12 Uhr
QuoVadisBach
Musikalische Entschleunigung über die Suiten von J.S. Bach
Davide Zavatti (Violoncello), Anne Baumgart (Gong & Stimme)

QuoVadisBach (www.quovadisbach.com) ist ein bewusster und mutiger Bruch, der Versuch, Bach zu entmathematisieren, der mathematischen Perfektion den mechanischen Aspekt zu nehmen. Es ist ein erster Schritt, um die Kraft der Langsamkeit zu erlernen, es ist die Begegnung mit einer neu erstandenen Freiheit.
Mit 432 Hz und dem Verzicht auf zu schnelle und hektische Tempi gelingt Davide Zavatti „[...] ein sozialer und helfender Impuls [...] und eine Erinnerung, dass wir nicht ohne die Natur vorwärts eilen sollten. [...] Du zeigst, dass Musik eigentlich heilen möchte. Du spielst so, dass es heilsam für den Menschen sein kann." (Johannes Greiner, Vorstand der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz)
Im Hin und Wider zwischen Dur und Moll, Yin und Yang, im Wechsel von Musik, Klang, Wort und Stille entsteht ein Atmen als Resonanz des Kosmos auf die Seele.
Sie sind eingeladen, diese musikalische Begegnung im Sitzen oder auch liegend auf einer Bodenmatte zu erleben (Matte und Decke bitte selbst mitbringen). Info und Anmeldung: Anne Baumgart, 089 856 367 07, info(AT)naturheilpraxis-baumgart.com

Ort: Antrophosophische Gesellschaft, Leopoldstraße 46 a
Eintritt: Freiwillige Spende (Richtwert € 15)

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M I T G L I E D E R  U N D  F R E U N D E
Samstag, 25.11.,20 Uhr
Totenfeier – Abschied und Aufbruch

Wenn ein Geist stirbt,– wird er Mensch
wenn ein Mensch stirbt, wird er Geist.
Freier Tod des Geistes – freier Tod des Menschen.
Novalis
Ansprachen zur Biografie unserer verstorbenen Mitglieder und eurythmische Feiergestaltung durch das tritonus ensemble München mit Musik von Johann Sebastian Bach,
Franz Liszt und Hugo Wolf und einer Dichtung von Eduard Mörike.
Eurythmie: Julia Berg Herrle, Mallolai Buchner Hamdard, Christine Glank, Phoebe Matthes, Reinhard
Penzel, Ulrike Quell; Leitung: Aiga Matthes; Musik: Rüdiger Lasa, Maura Knieriehm, Emilia Matthes, Ingo Quast u.a.; Sprache: Julia Berg Herrle; Licht: Daniel Buchner, Aiga Mattes
• Freier Eintritt, Spenden erbeten
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M I T G L I E D E R U N D F R E U N D E
Dienstag, 28.11., 18–19.30 Uhr
München – Russland
Gabriele Aurbach, Florian Zebhauser

Treffen im Rahmen unserer Partnerschaft München-Russland.
Was hat sich in den Beziehungen zur russischen
Landesgesellschaft im vergangenen Jahr verändert? Wie
können wir die Entwicklungen deuten und wie wollen wir damit
umgehen? Alle, die ernsthaft an unserer Partnerschaft
interessiert sind, sind herzlich eingeladen!
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E
Freitags,1./8./15.12., 19 Uhr
Adventsarbeit am Grundsteinspruch
Felix Abend, Astrid Wunderlich

Am 25.12.1923 eröffnete Rudolf Steiner die Neugründung
der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft mit
dem Grundsteinspruch, u.a. mit folgenden Worten: „Wollen
wir das Andenken an den heute in den Boden unserer
Herzen gesenkten Grundstein bewahren bei allem, was wir
draußen und hier tun wollen zur Förderung, zur Entwicklung,
zur vollen Entfaltung der Anthroposophischen Gesellschaft.“
– Seit vielen Jahren wurde in der Adventsarbeit
dieses Andenken mit vielfältigen Anregungen durch
Gisela Weller-Widmann und Florian Zebhauser u.a. neu
impulsiert. Und auch dieses Jahr stellt sich die Frage, in
welcher Weise der Grundsteinspruch für die gemeinsame
Arbeit in der Gesellschaft und für ein „tätiges Erfassen der
Welt“ (Rudolf Steiner) heute den Boden bereitet. Auf der
Basis der bisherigen Erfahrungen mit dem Spruch wollen
wir uns den drei Aufforderungen: Übe Geist-Erinnern, übe
Geist-Besinnen, übe Geist-Erschauen konkret zuwenden
und uns ihnen in gemeinsamer Arbeit auch aktiv übend
stellen. Alle, die den Grundsteinspruch erst kennenlernen
wollen, sind zu dieser Arbeit ebenfalls herzlich eingeladen.
• Eintritt frei
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O H N E  V O R K E N N T N I S S E 
Mi, 13.12., 18.30 und 20 Uhr
Weihnachtsimagination

18:30: Einstimmung
Zur Vorbereitung auf die Lesung des Vortrags vom
6.10.1923 (GA 229) wird wieder eine Wahrnehmungsübung
durchgeführt, diesmal zum Thema Wasser.
Anschließend werden Kunstobjekte betrachtet und es
folgt ein Austausch. „ … wenn wir etwa von irgendeinem
fremden Planeten die Erde uns anschauen würden, sie uns
erscheinen würde als ein großer, meinetwillen, sage ich
jetzt, Wassertropfen im Weltenall, in dem allerlei Hervorragungen
wären, die Kontinente, die etwas anders gefärbt
sich ausnehmen würden; aber es würde uns das wie ein
großer Wassertropfen im Weltenall erscheinen. Nun wollen
wir einmal über den ganzen Tatbestand kosmisch
sprechen. Was ist denn das eigentlich, dieser Tropfen, der
da als ein Wassertropfen im Weltenall dahingeht? …“
Gespräch: Erika Leiste, Astrid Wunderlich,
Florian Zebhauser
• 20 Uhr: Lesung der Weihnachtsimagination
durch Bodo Bühling
• Eintritt frei
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M I T G L I E D E R  U N D  F R E U N D E
Mittwoch, 27.12., 19 Uhr
Weihnachtsfeier – Was uns im Innersten verbindet

Die Grundsteinlegung auf dem Boden unserer Herzen.
Rudolf Steiner schreibt 1917 seine Memoranden zur Gestaltung
der sozialen Verhältnisse. Die Entwicklungen
werden turbulenter. Im Mai 1922 hält er seinen letzten
öffentlichen Vortrag in München und es scheint als ob
sich seine Arbeit in den folgenden Monaten immer mehr
nach innen wendet und in der Weihnachtstagung
1923/24 eine Umstülpung erfährt. Wir wollen versuchen
diesem innerlichen Impuls vom Dezember 1923 dreifach
nachzuspüren und uns seine Aktualität zu vergegenwärtigen:
Im Besinnen auf die Art und Weise, wie der dodekaedrische
Liebesstein in unserer Seele gebildet und versenkt
werden kann; Im Erinnern an die Ur-Weihenacht; Im innerlichen
Lauschen auf den Nachklang der Grundsteinmeditation
heute, im eigenen Herzen. Der Abend soll uns
helfen, uns zu sammeln und uns bewusst zu machen, dass
unser innerlichster Impuls ebenso eine starke Lebenstatsache
ist, wie die vielen Geschehnisse, die aus der Welt an
uns herandrängen. Wir versuchen das im Zusammenklang
von Musik, Eurythmie des Grundsteinspruchs und gesprochenem
Wort.
Eurythmie: Irmi Burkhardt, Katharina Gleser, Angela Götte,
Nina Kürschner, Laura Monserrat, Emi Yoshida
Musik: Kazuhiko Yoshida
Vortrag und Gespräch mit Hanjo Achatzi
• Eintritt frei
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Freies Forum*
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eines freien Geistesleben Raum in der Anthroposophischen
Gesellschaft erhalten, werden von den Veranstaltern inhaltlich
sowie finanziell selbst verantwortet.

Über das Titelzeichen der Zeitschrift „Das Goetheanum”

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